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Unterhalt und Reinigung

Photovoltaikanlagen sind praktisch wartungsfrei. Module können jedoch durch Staub, Pollen, Laub, Vogelkot und weitere Ursachen verschmutzt werden. Übliche Verschmutzungen, etwa durch Pollen oder Vogelkot, werden in der Regel durch Niederschläge entfernt. Stärkere Verschmutzungen und somit deutliche Ertragseinbussen kann es vor allem auf Ställen, auf Gewerbebetrieben in der Nähe von Staub emittierenden Abbaugebieten und auf Dächern mit sehr geringer Dachneigung (unter 10 Grad) geben. In solchen Fällen ist eine regelmässige Reinigung empfehlenswert.
 
Die Reinigung des Dachs muss durch ein Fachunternehmen erfolgen. Dazu darf nur demineralisiertes Wasser oder Regenwasser verwendet werden, da bei Verwendung von Leitungswasser Kalkflecken auf der Anlage zurückbleiben. Zudem dürfen keine Reinigungsmittel verwendet werden, da sie die Moduloberfläche angreifen können und damit Garantieansprüche seitens des Modulherstellers verloren gehen. Auch könnten Reinigungsmittel in die Gewässer gelangen. Für die Reinigung werden normalerweise Teleskopstangen mit Bürsten verwendet. Diese müssen so beschaffen sein, dass das Modulglas nicht zerkratzt wird. Die Module dürfen im Rahmen von Reinigungsarbeiten nicht betreten werden; im Weiteren müssen die Arbeitssicherheitsvorschriften eingehalten werden.
 
Die Leistung einer Photovoltaikanlage kann sich aufgrund von Verschmutzungen um bis zu 15% reduzieren. Ob sich eine Reinigung bei einer kleineren Anlage finanziell lohnt, ist einfach zu bestimmen. Die Kosten für eine Reinigung sollten nicht höher sein als der zusätzliche Ertrag, den man durch saubere Module sicherstellt.
 
Richtpreis Reinigung Photovoltaikanlage (Anlagengrösse bis 12 kWp): ca. 500 Fr.
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